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engagement

Das Projekt fritz-kola wurde zum Erfolg, weil es immer Menschen gab, die uns gerade in der schwierigen Anfangsphase unterstützt haben. Geschäftspartner, Gastronomen und Händler haben an uns geglaubt, auch wenn fritz-kola damals ein eher kleines Unternehmen war.

So wie wir damals unterstützt wurden, möchten wir nun umgekehrt den vermeintlich “Kleinen” in unserer Gesellschaft etwas zurück geben!

Pfand gehört daneben


Bei „Pfand gehört daneben“ geht es um ein kleines Alltagsdilemma: Was mache ich, wenn ich unterwegs bin und meine leere Pfandflasche oder Dose nicht ordnungsgemäß entsorgen kann? Oft lautet die Entscheidung: Ich werfe sie in den Müll.

Das aber ist eine schlechte Entscheidung: Pfand im Müll ist nicht nur Verschwendung zu Lasten der Umwelt. Es bringt auch PfandsammlerInnen dazu, den Abfall zu durchwühlen – und das ist demütigend, gefährlich und mancherorts bei Androhung eines Bußgeldes verboten. Deshalb sagen wir: Pfandflaschen gehören nicht in öffentliche Mülleimer, sondern daneben!

Mit „daneben“ ist nicht zwingend NEBEN den Mülleimer, denn vielmehr GUT SICHTBAR ZUM MITNEHMEN gemeint. Das macht den PfandsammlerInnen das Leben leichter, schont die Umwelt und erspart uns allen, Flaschen zu kaufen, die schon mal zwischen Abfällen gelegen haben.

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Die Ziele

„Pfand gehört daneben“ möchte erreichen, dass immer mehr Menschen Pfandflaschen daneben stellen, statt sie in den Müll zu werfen. Millionenfach wiederholt, macht diese kleine Geste der Solidarität einen großen Unterschied: Wir produzieren dadurch erheblich weniger Abfall, geben Bedürftigen viel Geld – und schärfen nicht zuletzt auch unser soziales Bewusstsein.

Für viele Menschen in Deutschland sind 8, 15 oder 25 Cent so wenig, dass sie es sich leisten können, ihre Pfandflaschen und Dosen in den Müll zu werfen – für immer mehr Menschen ist das Pfand aber auch so wertvoll, dass sie es dafür auf sich nehmen, im Müll zu wühlen.

Die Kampagne ist am 01.11.11 mit einer Facebook-Seite gestartet. (www.facebook.com/pfand.gehoert.daneben)

Die Idee wurde sofort begeistert aufgenommen und von vielen Nutzern weiterverbreitet. Die Kampagne „Pfand gehört daneben“ trifft offensichtlich einen Nerv – sie ist sozial, sie engagiert, sie sucht nach einer neuen Lösung für ein Problem, das uns alle angeht. Besonders viel Unterstützung erfährt „Pfand gehört daneben“ durch junge Menschen, die viel im Nachtleben sowie in sozialen Netzwerken unterwegs und aktiv sind.

fritz-kola unterstützt „Pfand gehört daneben“. Durch die finanzielle Unterstützung von fritz-kola konnten zunächst etwa neue Aufkleber und Poster in Druck gegeben werden. Natürlich werden weitere Aktionen geplant und umgesetzt. So soll etwa durch ein Sonderetikett von fritz-kola die Kampagne weitergetragen werden.  Durch ein langfristiges Engagement möchten wir dazu beitragen die Ziele des Projekts zu erreichen und jeden dazu ermutigen mitzumachen und sich der ehrenamtlichen Kampagne anzuschließen!

Mit Einführung der Halbliter-Mehrwegflasche nimmt „Pfand gehört daneben“ einen festen Platz in der Kommunikation von fritz-kola ein. Durch die Einbindung des Logos auf dem Rückenetikett und einem kurzen Text zum Grundgedanken findet die Aktion den direkten Weg zum Konsumenten und regt schon während des Trinkens zum Nachdenken an.   

 

Nestwerk e.V.





Im JAMLINER® werden nie die bekannten Songs der “Stars” nachgespielt. Alle Songs werden selbst getextet und komponiert. Das JAMLINER® Workshop-Konzept ermöglicht Bandunterricht mit Jugendlichen ohne musikalische Vorbildung. Dadurch können auch sie – wie die “Stars” – ihre eigenen Gedanken und Gefühle in ihrer Musik ausdrücken.

Der JAMLINER® ist ein ehemaliger HVV-Linienbus, der von der Hamburger Hochbahn AG gespendet und mit Hilfe weiterer Zuwendungen von Firmen und Privatpersonen in einen mobilen Bandproberaum mit Tonstudio umgebaut wurde. Er fährt an vier Einsatztagen die Woche in soziale Brennpunkte Hamburgs zu Jugendlichen ab zwölf Jahren, die sonst keine Gelegenheit haben, selbst Musik zu machen.

Die Idee des mobilen Musikprojektes:
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Die Musiksession soll ohne aufwendige Aufbauarbeiten genau dort beginnen, wo die Nachfrage am größten ist. „Ganz wichtig ist uns, die Jugendlichen zu motivieren, ihre eigenen musikalischen Ideen zu entwickeln, selbst wenn sie diese für gering schätzen. Wir wollen ihnen klar machen, dass ihre Kreativität ein riesiger Schatz ist, der zu tollen Ergebnissen führen kann”, so Thomas Himmel, Lehrkraft im Bus.

Völlig selbstverständlich sind beim Musizieren im Jamliner Konzentration und Kreativität mit Eigen- und Gruppendisziplin eng verknüpft.Aggressionspotenziale werden abgebaut und das Gruppenverhalten positiv beeinflusst. Die Jugendlichen entwickeln im JAMLINER® Selbstbewusstsein und erfahren den Zugang zu sich selbst, aber auch zu anderen.

Außerdem ist Musik eine Sprache, die alle verstehen: Musik als zwischenmenschliche Kommunikation, aber auch als Brücke bei rein sprachlichen Hindernissen. Viele der Schüler kommen aus multinationalen ABC-Klassen. All dies wird im Wesentlichen ohne strikte Vorgaben der Musiker geleistet.

Jörg-Martin Wagner zu den Zielen des JAMLINER®: „Wir bilden in der Zeit des Einsatzes keine Musiker aus. Die Erfahrung, Situationen bewältigt zu haben, in denen die Jugendlichen zunächst dachten „Das schaffe ich nicht! verschafft Ihnen Erlebnisse, die gerade in diesem Alter für die Persönlichkeits-entwicklung sehr wertvoll sind.” Der Einsatz des JAMLINER® erfolgt einmal wöchentlich am gleichen Standort, solange bis die Staatliche Jugendmusikschule in Zusammenarbeit mit einer Jugendeinrichtung vor Ort eine jamstation – ein stationäres Musikangebot – einrichten kann. Das Musikmobil fährt derzeit mit insgesamt vier Musikern und Musikpädagogen an vier Tagen der Woche nach St. Pauli, Wilhelmsburg, Steilshoop, Mümmelmannsberg und zum Osdorfer Born. Vormittags kommen Gruppen von ca. sechs Schülern aus nahegelegenen Schulen für jeweils eine Stunde, am Nachmittag steht der jamliner als offenes Jugendangebot zur Verfügung. Mit der Zeit haben sich feste Gruppen zu festen Zeiten etabliert, um an konkreten Aufnahmeprojekten zu arbeiten. So erreicht der Bus pro Tag etwa 35 bis 40 Jugendliche. Die Resonanz ist groß. Ein hohes und positives Interesse ist besonders auch auf Seiten der Medien zu verzeichnen.

Wir unterstützen den JAMLINER® und freuen uns über die Patenschaft des Standorts Mümmelnannsberg.